Der Tag danach

Gestern Abend haben wir im Hotel gesessen und überlegt, wie es weitergeht.

5.000 km über Land zurück nach Deutschland wäre Wahnsinn. Also war schnell klar, dass sich unsere Wege trennen werden. Martin Petzoldt wird meinen Bus nach Gambia fahren und ich fliege zurück. Nur wann und von wo?

Am 17.03.2018 könnte ich von Nouakchott über Casablanca nach Frankfurt fliegen. Da nur noch drei Plätze frei waren, haben wir sofort gebucht.

Nouakchott ist auch deshalb gut, weil die Rallye nach der Wüstenetappe angefahren wird. Martin kann sich dort der Truppe wieder anschließen.

Auf nach Nouakchott

Von Nouadhibou waren es etwas über 500 km Wüstenetappe nach Nouakchott. Es war einfach nur heiß und öde.

Wüste, Sand, Steine und Salz. Und ein Zug. Klingt nicht aufregend. Aber mit 2,5 km Länge ist das der längste planmäßig verkehrende Zug der Welt.

Unterwegs haben wir einen Kaffee getrunken. Das war ein Spaß! Weil er die einzige Raststätte im Umkreis von 100 km hatte, meinte der Besitzer, uns über den Tisch ziehen zu können. Wir haben so lange geschimpft, bis der Kaffee kostenlos war. 🙂

Malik

Während wir in Nouakchott unser Hotel suchten, lernten wir Malik kennen, der als Deutschlehrer an der französischen Schule arbeitet.

Er führte uns nicht nur zum Hotel, es bildete sich auch eine Freundschaft zwischen ihm und uns. Diese wird sicherlich auch über die Rallye hinaus bestehen bleiben.

 

Fotos

 

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